Seit Juni 2019 ist das neu besetzte Präsidium der Arbeitsgemeinschaft der  Kreishandwerkerschaften in NRW im Amt. In den nächsten Jahren will das Gremium die drängendsten Themen im Handwerk gemeinschaftlich angehen und einen regen Dialog fördern. 

Der Präsident der Arbeitsgemeinschaft Rolf Meurer aus Niederkrüchten und der Vizepräsident Andreas Baumeister aus Coesfeld sind in Ihren Ämtern bestätigt worden. Anstelle der bislang zwei Beisitzer des Gremiums ergänzen nun insgesamt fünf Beisitzer das Präsidium. Für diese Ämter konnten Dr. Thomas Günther (KH Köln), Dirk Jedan (KH Märkischer Kreis), Michael H. Lutter (KH Paderborn-Lippe), Marcus Otto (KH Bergisches Land) und Fabian Schnabel (KH Essen) gewonnen werden. Jedes Mitglied des Präsidiums widmet sich thematisch federführend einem zentralen Thema innerhalb der Arbeitsgemeinschaft, das sind die Bereiche Strategie, Bildung, Recht, Steuern und Finanzen sowie Marketing und Öffentlichkeitsarbeit. Als Geschäftsführer folgt Ulrich Müller, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Coesfeld, dem langjährigen Geschäftsführer der NRW-Arbeitsgemeinschaft Andreas Fabri, der seinen Ruhestand angetreten ist.

Die Inhalte der Arbeitsgemeinschaft werden mit dieser thematischen Aufteilung auf eine tragfähige Basis gestellt. Sie wird dabei helfen, die drängenden Belange zum Beispiel zur Ausbildung, Fachkräftesicherung und Digitalisierung zukünftig gemeinschaftlich zu bearbeiten. Auf diese Weise will die NRW-Arbeitsgemeinschaft eine effiziente Interessenvertretung für die rund 44.000 Handwerksbetriebe gewährleisten und weiter ausbauen, so der neue Geschäftsführer Ulrich Müller:  „Die neu aufgestellte NRW-Arbeitsgemeinschaft möchte den Austausch zwischen den Kreishandwerkerschaften fördern mit dem Ziel, Interessen thematisch zu bündeln, pragmatische Lösungen  anzubieten und eine starke Stimme für das NRW-Handwerk zu sein.“ Ein gutes  Instrument zum Austausch bietet die erst kürzlich gestartete App der  Arbeitsgemeinschaft, die alle Mitglieder in einer Plattform zusammenbringt. „Wir wünschen uns einen offenen und regen Dialog über die regionalen Grenzen der einzelnen Kreishandwerkerschaften hinweg“, so Müller weiter. „Zwar stehen wir noch am Anfang unserer gemeinsamen Arbeit. Uns alle eint aber unser Engagement für das  Handwerk in NRW, das wir für die Zukunft stark und selbstbewusst aufgestellt sehen.“

Seminar Tax Compliance war ein voller Erfolg

Die ersten Schritte der gemeinsamen Arbeit sind getan: Das erste Praxis Seminar der Arbeitsgemeinschaft vor wenigen Wochen zum Thema „Tax Compliance §2b UStG“ – einer Neuregelung im Steuerrecht, die insbesondere die Kreishandwerkerschaften in näherer Zukunft betrifft – war mit mehr als 55 Teilnehmern besonders erfolgreich. In Planung sind weitere Seminare und Workshops zu den verschiedenen Schwerpunktthemen, von denen die Kreishandwerkerschaften in NRW individuell profitieren können.